ANWR Fashion Days schärfen Ihr Profil
Messe ausgezeichneter Abschluss der Disporunde
Zu den ANWR Fashion Days kamen vom 28.-29. September 2010 220
Unternehmen mit insgesamt 526 Personen nach Mainhausen. Damit
liegt die Messe rund 23% über der Besucherzahl aus dem Vorjahr.
Grund für den Besucheranstieg ist die Profilschärfung, die sich in
einer zunehmenden Konzentration auf echte Fashion Marken zeigt.
Insgesamt präsentierten 143 Industriepartner mit 205 Marken ihre
bereinigten Kollektionen dem Fachpublikum.
„Die Profilschärfung hat den ANWR Fashion Days gut getan“, lautet ein
erstes Fazit von Fritz Terbuyken, Warenvorstand der ANWR.
Zusammen mit seinem Team hat er rund fünfzig Marken ersetzt gegen
fünfzig neue Marken, die dem Profil der Messe als Trend- und
Fashionmesse besser gerecht werden. Diese Profilschärfung hat sich
ausgezahlt. Gegenüber dem Vorjahr kamen 23 % mehr ANWR-Händler
nach Mainhausen.
Insgesamt präsentierten 205 Marken ihre sogenannten bereinigten
Kollektionen. Dies bedeutet, dass die Händler sicher sein können, dass
die Artikel, die sie jetzt noch disponieren, auch definitiv produziert werden.
Das Besondere gesucht
Wenn man aus der Fülle der Marken einige wenige herausgreifen sollte,
dann wären es Marken wie Air Step/MJUS, Unisa, Tommy Hilfiger,
Vagabond, Buffalo oder SPM mit besonders starker Frequenz und im
gehobenen Genre Marken wie Think, K & S oder Pretty Ballerina.
Gesucht wurden grundsätzlich modische Highlights. „Wo finde ich etwas
Besonderes?“, war die häufigste Frage, auf die die ANWR-Warenmanager
eine Antwort geben sollten. Die Marke No Brands war in diesem
Zusammenhang eine Antwort, aber auch neue Lieferanten wie Poelman
oder G-Star spielten eine Rolle. Zu einem furiosen Markenauftritt nutzte
Skechers die Messe. Die Marke steht mittlerweile nicht mehr nur für
Glitzerschuhe und Sneakers. Auch das Wellness-Segment wird mit den
Shape ups gleichermaßen modisch wie funktionell bedient. Stark frequentiert
war aber auch eine Marke wie Online Shoes, ein Anbieter, der für die laufende
Saison mit einem überzeugenden Sofortprogramm bei den ANWR-Händlern
punktete.
Keine Messe ohne die Frage nach dem richtigen Termin!
Angesichts der Terminverlegung der GDS tauchte auch bei den ANWR
Fashion Days die Frage auf, ob der Termin bleibt oder unter Umständen
verschoben wird.
Dazu gibt es von Fritz Terbuyken eine klare Aussage: „Für 2011 bleibt
der Termin!“ Allerdings sieht er für 2012 die Option, die Messe auf drei
Tage zu verlängern, gibt es doch bereits Händler, die auf der Messe so
intensiv arbeiten, dass ihnen die zwei Tage nicht mehr ausreichen. Hier
wird sich die ANWR intensiv mit dem Mitgliederbeirat und den
Händlerkommissionen beraten.
Mit den ANWR Fashion Days neigt sich die Disporunde für viele ANWR-
Händler dem Ende zu. Grund genug für Fritz Terbuyken, ein positives
Fazit zur Orderrunde zu ziehen:
„Während der Messen haben sich zwei Dinge gezeigt: Zum einen findet
der Dreiklang aus ANWR First, ANWR Second und ANWR Fashion Days
großen Anklang bei den Händlern wie den Industriepartnern. Zum
anderen ist eine Messe umso akzeptierter, je schärfer ihr Profil über das
dargestellte Markenportfolio ist. Die insgesamt stärkste Messe ist die
ANWR Second. Alle drei Messen haben in dieser Disporunde
ausgesprochen gut funktioniert, so dass wir in punkto Messeangebot auf
dem ANWR Campus sehr zuversichtlich nach vorne schauen.“














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